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Deutsches Eisenofenmuseum

Jetzt dauerhaft in Ilsenburg erleben!
verifiedOhne Führung wochentags zugänglich von 8-15 Uhr
Mit rund 300 liebevoll restaurierten und datierten Exponaten können Sie hier die faszinierende Entwicklungsgeschichte des Eisenofens hautnah entdecken.
9-Platten-Ofen
9-Platten-Ofen
9-Platten-Ofen
9-Platten-Ofen
Im Deutschen Eisenofenmuseum erwartet Sie eine wirklich einzigartige Sammlung historischer Öfen! Mit etwa 300 liebevoll restaurierten und datierten Objekten können Sie hier die spannende Entwicklungsgeschichte des Eisenofens hautnah erleben.

Wir bieten unseren Besuchern zudem eine fachkundige Führung durch das Deutsche Eisenofenmuseum an. Bei Interesse können Sie hier einen Termin per ☎ Telefon: 039452-807457 oder per E-Mail vereinbaren:

Ohne Führung
wochentags zugänglich
von 8-15 Uhr

„9-Platten-Ofen“

datiert 1766

Vermutlich fürstpröbstlich-ellwangisches Hüttenwerk Wasseralfingen


Der „9-Platten-Ofen“, datiert auf das Jahr 1766, stammt vermutlich aus dem fürstpröbstlich-ellwangischen Hüttenwerk Wasseralfingen. Er gehört zu den ältesten und eindrucksvollsten Exponaten seiner Art und zeigt die hohe handwerkliche Qualität des Ofenbaus im 18. Jahrhundert.

Der mächtige Ofen wurde bereits im Sandgussverfahren hergestellt und steht auf massiven, dockenartigen Stützfüßen. Ein aufgesetzter Blechaufsatz verlängert den Rauchzug und verbessert damit die Wärmeführung.

Der Unterofen besteht aus sieben hochrechteckigen Gussplatten, die durch glatte Winkelschienen miteinander verbunden sind. Er wird von einer profilierten Boden- und Deckplatte mit Hohlkehlen eingefasst. Auf der Stirnseite trägt der Ofen die Datierung 1766. Seine Gestaltung entspricht dem typischen Rokokostil mit den für diese Epoche charakteristischen Ornamenten.

Den oberen Abschluss bildet ein sechseckiger Aufsatz, der aus einzelnen hochrechteckigen Schwarzblechtafeln zusammengesetzt ist. Die Tafeln sind abwechselnd mit großflächigen Rocaillen und Akanthusblättern verziert und über Eck miteinander vernietet. Den Abschluss bildet eine kappenförmige, trapezförmige Haube.

Zeitgleich finden sich auch in den Archivquellen des Hüttenamts Bodenwöhr Hinweise auf sogenannte „Ecköfen“. Dort wird unter anderem der Schmelzmeister Bonifacio Babo erwähnt. Seine Vorfahren waren ebenfalls im fürstpröbstlich-ellwangischen Hüttenwerk Wasseralfingen tätig, was auf eine Verbindung zwischen den beiden Hüttenwerken schließen lässt.

Der 9-Platten-Ofen ist ein beeindruckendes Zeugnis der frühen Gusseisenkunst. Er vereint die technischen Möglichkeiten des Sandgussverfahrens mit der eleganten Formensprache des Rokoko und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der hohen handwerklichen Qualität des historischen Ofenbaus.

Höhe:
203 cm
Breite:
max. 74 cm
Tiefe:
max. 102 cm
Gewicht:
ca. 220 kg
Brennstoff:
H, T
9-Platten-Ofen
9-Platten-Ofen
9-Platten-Ofen
9-Platten-Ofen

„9-Platten-Ofen“

datiert 1766

Vermutlich fürstpröbstlich-ellwangisches Hüttenwerk Wasseralfingen


Der „9-Platten-Ofen“, datiert auf das Jahr 1766, stammt vermutlich aus dem fürstpröbstlich-ellwangischen Hüttenwerk Wasseralfingen. Er gehört zu den ältesten und eindrucksvollsten Exponaten seiner Art und zeigt die hohe handwerkliche Qualität des Ofenbaus im 18. Jahrhundert.

Der mächtige Ofen wurde bereits im Sandgussverfahren hergestellt und steht auf massiven, dockenartigen Stützfüßen. Ein aufgesetzter Blechaufsatz verlängert den Rauchzug und verbessert damit die Wärmeführung.

Der Unterofen besteht aus sieben hochrechteckigen Gussplatten, die durch glatte Winkelschienen miteinander verbunden sind. Er wird von einer profilierten Boden- und Deckplatte mit Hohlkehlen eingefasst. Auf der Stirnseite trägt der Ofen die Datierung 1766. Seine Gestaltung entspricht dem typischen Rokokostil mit den für diese Epoche charakteristischen Ornamenten.

Den oberen Abschluss bildet ein sechseckiger Aufsatz, der aus einzelnen hochrechteckigen Schwarzblechtafeln zusammengesetzt ist. Die Tafeln sind abwechselnd mit großflächigen Rocaillen und Akanthusblättern verziert und über Eck miteinander vernietet. Den Abschluss bildet eine kappenförmige, trapezförmige Haube.

Zeitgleich finden sich auch in den Archivquellen des Hüttenamts Bodenwöhr Hinweise auf sogenannte „Ecköfen“. Dort wird unter anderem der Schmelzmeister Bonifacio Babo erwähnt. Seine Vorfahren waren ebenfalls im fürstpröbstlich-ellwangischen Hüttenwerk Wasseralfingen tätig, was auf eine Verbindung zwischen den beiden Hüttenwerken schließen lässt.

Der 9-Platten-Ofen ist ein beeindruckendes Zeugnis der frühen Gusseisenkunst. Er vereint die technischen Möglichkeiten des Sandgussverfahrens mit der eleganten Formensprache des Rokoko und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der hohen handwerklichen Qualität des historischen Ofenbaus.

Höhe:
203 cm
Breite:
max. 74 cm
Tiefe:
max. 102 cm
Gewicht:
ca. 220 kg
Brennstoff:
H, T
Im Deutschen Eisenofenmuseum erwartet Sie eine wirklich einzigartige Sammlung historischer Öfen! Mit etwa 300 liebevoll restaurierten und datierten Objekten können Sie hier die spannende Entwicklungsgeschichte des Eisenofens hautnah erleben.

Wir bieten unseren Besuchern zudem eine fachkundige Führung durch das Deutsche Eisenofenmuseum an. Bei Interesse können Sie hier einen Termin per ☎ Telefon: 039452-807457 oder per E-Mail vereinbaren: