Wir bieten unseren Besuchern zudem eine fachkundige Führung durch das Deutsche Eisenofenmuseum an. Bei Interesse können Sie hier einen Termin per ☎ Telefon: 039452-807457 oder per E-Mail vereinbaren:
Deutsches Eisenofenmuseum
wochentags zugänglich
von 8-15 Uhr
„Regulier-Ofen“
Ein beeindruckender Regulier-Ofen aus der Gründerzeit um 1885
Dieser Regulier-Ofen entstand um das Jahr 1885 in der Tanner Hütte in Tanne/Harz. Der querrechteckige Ofen ist außergewöhnlich gut erhalten und zeigt typische Merkmale der Gründerzeit. Seine teilweise vernickelte Oberfläche sowie die vollständig ausgearbeitete Ornamentik im Stil der Neorenaissance machen ihn zu einem besonders eindrucksvollen Beispiel historischer Ofengusskunst.
Die reich gestalteten Verzierungen auf der gesamten Oberfläche sind charakteristisch für die Gussqualität der Tanner Hütte und verleihen dem Ofen eine besonders repräsentative Ausstrahlung. Neben seinem majestätischen Erscheinungsbild überzeugt er auch durch seine vielseitige Funktion: Die erweiterte Kochkammer und die darüberliegende Warmhaltekammer ermöglichten nicht nur das Heizen, sondern auch das Kochen und Warmhalten von Speisen.
Dieser Ofen zählt zu den auffälligsten erhaltenen Exemplaren der Tanner Hütte. Die wirtschaftlich stabile Situation der Hütte zum Zeitpunkt seiner Herstellung zeigt sich auch in der außergewöhnlich hohen Qualität des Gusses und der sorgfältigen Verarbeitung.
Das Modell wurde in zwei unterschiedlichen Größen gefertigt, wodurch verschiedene Einsatzbereiche und Raumgrößen berücksichtigt werden konnten.
Der Regulier-Ofen steht beispielhaft für die Verbindung von praktischer Nutzung, technischer Entwicklung und kunstvoller Gestaltung während der Gründerzeit.
Bezeichnung:
Authentisch aus Originalunterlagen, soweit vorliegend.
Gewicht:
Das Gewicht der einzelnen Öfen wurde, soweit möglich, konkret ermittelt.
Ca.-Angaben beruhen auf Schätzungen.
Brennstoffe:
Die Brennstoffe bei den Festbrennstofföfen wurden wie folgt abgekürzt:
H = Holz
Gemeint ist damit nicht nur Scheitholz, sondern auch Astholz, das früher oft zu sog. „Büscheln“ gebündelt abgebrannt wurde.
T= Torf
In vielen Gegenden Deutschlands war Torf noch bis ins 1. Drittel des 20.
Jahrhunderts ein ganz „normaler“ Brennstoff, auch bekannt als „Kohle des armen Mannes“.
LK = Langflammige Kohle
Dazu gehört die Stein- bzw. Braunkohle, die auch als Brikett in den Handel kamen.
KK = Kurzflammige Kohle
Namentlich bekannt als Koks bzw. Anthrazit.
„Regulier-Ofen“
Ein beeindruckender Regulier-Ofen aus der Gründerzeit um 1885
Dieser Regulier-Ofen entstand um das Jahr 1885 in der Tanner Hütte in Tanne/Harz. Der querrechteckige Ofen ist außergewöhnlich gut erhalten und zeigt typische Merkmale der Gründerzeit. Seine teilweise vernickelte Oberfläche sowie die vollständig ausgearbeitete Ornamentik im Stil der Neorenaissance machen ihn zu einem besonders eindrucksvollen Beispiel historischer Ofengusskunst.
Die reich gestalteten Verzierungen auf der gesamten Oberfläche sind charakteristisch für die Gussqualität der Tanner Hütte und verleihen dem Ofen eine besonders repräsentative Ausstrahlung. Neben seinem majestätischen Erscheinungsbild überzeugt er auch durch seine vielseitige Funktion: Die erweiterte Kochkammer und die darüberliegende Warmhaltekammer ermöglichten nicht nur das Heizen, sondern auch das Kochen und Warmhalten von Speisen.
Dieser Ofen zählt zu den auffälligsten erhaltenen Exemplaren der Tanner Hütte. Die wirtschaftlich stabile Situation der Hütte zum Zeitpunkt seiner Herstellung zeigt sich auch in der außergewöhnlich hohen Qualität des Gusses und der sorgfältigen Verarbeitung.
Das Modell wurde in zwei unterschiedlichen Größen gefertigt, wodurch verschiedene Einsatzbereiche und Raumgrößen berücksichtigt werden konnten.
Der Regulier-Ofen steht beispielhaft für die Verbindung von praktischer Nutzung, technischer Entwicklung und kunstvoller Gestaltung während der Gründerzeit.
Bezeichnung:
Authentisch aus Originalunterlagen, soweit vorliegend.
Gewicht:
Das Gewicht der einzelnen Öfen wurde, soweit möglich, konkret ermittelt.
Ca.-Angaben beruhen auf Schätzungen.
Brennstoffe:
Die Brennstoffe bei den Festbrennstofföfen wurden wie folgt abgekürzt:
H = Holz
Gemeint ist damit nicht nur Scheitholz, sondern auch Astholz, das früher oft zu sog. „Büscheln“ gebündelt abgebrannt wurde.
T= Torf
In vielen Gegenden Deutschlands war Torf noch bis ins 1. Drittel des 20.
Jahrhunderts ein ganz „normaler“ Brennstoff, auch bekannt als „Kohle des armen Mannes“.
LK = Langflammige Kohle
Dazu gehört die Stein- bzw. Braunkohle, die auch als Brikett in den Handel kamen.
KK = Kurzflammige Kohle
Namentlich bekannt als Koks bzw. Anthrazit.
Wir bieten unseren Besuchern zudem eine fachkundige Führung durch das Deutsche Eisenofenmuseum an. Bei Interesse können Sie hier einen Termin per ☎ Telefon: 039452-807457 oder per E-Mail vereinbaren:








