Wir bieten unseren Besuchern zudem eine fachkundige Führung durch das Deutsche Eisenofenmuseum an. Bei Interesse können Sie hier einen Termin per ☎ Telefon: 039452-807457 oder per E-Mail vereinbaren:
Deutsches Eisenofenmuseum
wochentags zugänglich
von 8-15 Uhr
„Dauerbrandofen“
Dieser Dauerbrandofen entstand um das Jahr 1895 bei den Gebrüdern Gienanth in Eisenberg. Gefertigt wurde er in der firmeneigenen „Kunst-Emaillir-Anstalt“. Der buntfarbig emaillierte Kohleunterbrandofen trägt die Modellbezeichnung „Martha“ und verbindet technische Funktionalität mit einer außergewöhnlich kunstvollen Gestaltung.
Der Ofen verfügt über einen Füllschacht, durch den Brennstoff nachgelegt werden konnte, sowie über umlaufende Sichtfenster, die einen Blick auf das Feuer ermöglichten. Es handelt sich um einen Kohleunterbrandofen, der nach dem amerikanischen System als Dauerbrandofen konstruiert wurde und dadurch für einen lang anhaltenden Heizbetrieb ausgelegt war.
Eine Besonderheit dieses Modells ist – neben der hochwertigen Emaillierung – die kunstvolle Büste der „Clythia“, die den Deckel des Füllschachts schmückt. Die Büste ist von einem Blütenkranz umgeben und verleiht dem Ofen eine außergewöhnliche Eleganz.
Das Vorbild dieser Darstellung ist eine antike weibliche Marmorbüste, deren Original sich im British Museum in London befindet. Von dieser Skulptur wurden zahlreiche Nachbildungen angefertigt, die später auch Eingang in deutsche Abgusssammlungen fanden.
Der Dauerbrandofen „Martha“ zeigt eindrucksvoll, wie sich Ende des 19. Jahrhunderts moderne Heiztechnik und künstlerische Gestaltung zu hochwertigen Gebrauchsgegenständen vereinten.
Bezeichnung:
Authentisch aus Originalunterlagen, soweit vorliegend.
Gewicht:
Das Gewicht der einzelnen Öfen wurde, soweit möglich, konkret ermittelt.
Ca.-Angaben beruhen auf Schätzungen.
Brennstoffe:
Die Brennstoffe bei den Festbrennstofföfen wurden wie folgt abgekürzt:
H = Holz
Gemeint ist damit nicht nur Scheitholz, sondern auch Astholz, das früher oft zu sog. „Büscheln“ gebündelt abgebrannt wurde.
T= Torf
In vielen Gegenden Deutschlands war Torf noch bis ins 1. Drittel des 20.
Jahrhunderts ein ganz „normaler“ Brennstoff, auch bekannt als „Kohle des armen Mannes“.
LK = Langflammige Kohle
Dazu gehört die Stein- bzw. Braunkohle, die auch als Brikett in den Handel kamen.
KK = Kurzflammige Kohle
Namentlich bekannt als Koks bzw. Anthrazit.
„Dauerbrandofen“
Dieser Dauerbrandofen entstand um das Jahr 1895 bei den Gebrüdern Gienanth in Eisenberg. Gefertigt wurde er in der firmeneigenen „Kunst-Emaillir-Anstalt“. Der buntfarbig emaillierte Kohleunterbrandofen trägt die Modellbezeichnung „Martha“ und verbindet technische Funktionalität mit einer außergewöhnlich kunstvollen Gestaltung.
Der Ofen verfügt über einen Füllschacht, durch den Brennstoff nachgelegt werden konnte, sowie über umlaufende Sichtfenster, die einen Blick auf das Feuer ermöglichten. Es handelt sich um einen Kohleunterbrandofen, der nach dem amerikanischen System als Dauerbrandofen konstruiert wurde und dadurch für einen lang anhaltenden Heizbetrieb ausgelegt war.
Eine Besonderheit dieses Modells ist – neben der hochwertigen Emaillierung – die kunstvolle Büste der „Clythia“, die den Deckel des Füllschachts schmückt. Die Büste ist von einem Blütenkranz umgeben und verleiht dem Ofen eine außergewöhnliche Eleganz.
Das Vorbild dieser Darstellung ist eine antike weibliche Marmorbüste, deren Original sich im British Museum in London befindet. Von dieser Skulptur wurden zahlreiche Nachbildungen angefertigt, die später auch Eingang in deutsche Abgusssammlungen fanden.
Der Dauerbrandofen „Martha“ zeigt eindrucksvoll, wie sich Ende des 19. Jahrhunderts moderne Heiztechnik und künstlerische Gestaltung zu hochwertigen Gebrauchsgegenständen vereinten.
Bezeichnung:
Authentisch aus Originalunterlagen, soweit vorliegend.
Gewicht:
Das Gewicht der einzelnen Öfen wurde, soweit möglich, konkret ermittelt.
Ca.-Angaben beruhen auf Schätzungen.
Brennstoffe:
Die Brennstoffe bei den Festbrennstofföfen wurden wie folgt abgekürzt:
H = Holz
Gemeint ist damit nicht nur Scheitholz, sondern auch Astholz, das früher oft zu sog. „Büscheln“ gebündelt abgebrannt wurde.
T= Torf
In vielen Gegenden Deutschlands war Torf noch bis ins 1. Drittel des 20.
Jahrhunderts ein ganz „normaler“ Brennstoff, auch bekannt als „Kohle des armen Mannes“.
LK = Langflammige Kohle
Dazu gehört die Stein- bzw. Braunkohle, die auch als Brikett in den Handel kamen.
KK = Kurzflammige Kohle
Namentlich bekannt als Koks bzw. Anthrazit.
Wir bieten unseren Besuchern zudem eine fachkundige Führung durch das Deutsche Eisenofenmuseum an. Bei Interesse können Sie hier einen Termin per ☎ Telefon: 039452-807457 oder per E-Mail vereinbaren:








